Gruppa Karl Marx Stadt

Gruppa Karl Marx Stadt

Gruppa Karl Marx Stadt
– Balkan Ska –

Samstag, 15. August 2020, 23:00 Uhr


Vorhang auf, Kopf ausschalten und den Beinen die Kontrolle überlassen – Gruppa Karl-Marx-Stadt kündigt sich an! Was im Januar 2013 begann, hat sich zu einer fünfköpfigen Combo mit einem Faible für Russendisko mit Ska-, Latin-und Funkeinflüssen gemausert. Und so brennen sich die Jungs mit fetten Bläsersätzen und Bass-Balalaika ins Hirn ihrer Zuhörer, um von dort den Körper zur hemmungslosen Bewegung anzustacheln. „Mit Coversongs fing alles an, aber mit der Zeit haben wir immer mehr eigene Songs geschrieben“, erklärt Posaunist Julian. Auf der nunmehr dritten Scheibe „Magnitola“ (2020) setzt es einen neuen Reigen aus Eigenkompositionen, die das Autoradio –so die wörtliche Übersetzung des Titels– mit viel Druck und Lebensfreude betankt. Auf dem Beifahrersitz: Zwei gut gelaunte Coversongs aus den Neunzigern. Das bewährte Balkan-Disko-Gewand schließt auch Ausflüge in die weite Welt der Rhythmen nicht aus: Der Facettenreichtum reicht von Rumba über Cha Cha bis Elektro-Pop. Dazu wird liebevoll der Alltag besungen: Etwa die durch Wodka abgehärtete Babuschka, die sich nach der Soljanka am heimischen Herd gerne auch mal im Club prügelt, oder die Scheißegal-Stimmung, wenn man nach dem Casino-Besuch wieder mal mit leeren Taschen nach Hause kommt. Der textliche Witz, mal auf Deutsch, mal auf Russisch, springt dank Frontmann Alexey und seinem charmanten Akzent sofort über. Mit einigen elektronischen Raffinessen wird die Russendisko bühnenreif: Während das lokale Projekt in „Karl-Marx-Stadt“, dem heutigen Chemnitz, seinen Start hatte, sind die Jungs von „Gruppa“ heute längst reisende Botschafter der deutsch-russischen Freundschaft. Konzertbesucher in ganz Deutschland und einigen Nachbarländern lassen sich von dem turbulenten Gebläse der Gruppa die Ohren durchpusten. Eine hauseigene Soundmischung sowie die pointierte Lichtshow reisen immer mit, wenn Gruppa die Bühne betritt. Und dann läuft es idealerweise so: „Das Publikum schwitzt, wir schwitzen und alle haben Spaß“, fasst Schlagzeuger Stephan zusammen.

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